
Bernard Koech, der zweifache Sieger des Haspa Marathon Hamburg, sein Trainingspartner Kennedy Kimutai sowie die ebenfalls aus Kenia kommenden Rebecca Tanui und Marion Kibor gehören zu den Top-Favorit:innen beim 40. Jubiläumsrennen des größten deutschen Frühjahrs-Marathons am Sonntag. Das starke kenianische Quartett, das heute bei einer Pressekonferenz im Hamburger Intercity Hotel vorgestellt wurde, ist bereit für ein schnelles Rennen.
„Ich freue mich sehr, dass ich wieder in Hamburg an den Start gehen kann“, sagte Bernard Koech, der zweimal beim Haspa Marathon Hamburg gestartet ist und beide Rennen gewann. 2023 triumphierte er mit einem Streckenrekord und stellte mit 2:04:09 Stunden seine nach wie vor aktuelle persönliche Bestzeit ein. Ein Jahr später verteidigte Bernard Koech seinen Titel. „Ich habe gut trainiert und bin dabei bis zu 200 Kilometer in der Woche gelaufen. Mein Ziel ist es, am Sonntag zum dritten Mal in Hamburg zu gewinnen“, sagte der 38-Jährige, der sich auch nach vielen Jahren als Elite-Athlet immer noch topfit fühlt: „Im Marathon spielt die Erfahrung eine große Rolle. Ich bin zwar 38, aber das ist nur eine Zahl“, sagte Bernard Koech, der am Sonntag seine persönliche Bestzeit angreifen möchte. Die Tempomacher sollen die erste Hälfte des Rennens in 62:00 Minuten laufen.
Mit Kennedy Kimutai ist kurzfristig noch ein Trainingspartner und Freund von Bernard Koech ins Hamburger Elitefeld gerückt, was die Tempojagd für Koech am Sonntag wahrscheinlich etwas einfacher machen wird. Der 26-Jährige, der eine Bestzeit von 2:05:27 aufweist und im Halbmarathon bereits eine Weltklassezeit von 58:28 Minuten erreicht hat, sollte eigentlich am vergangenen Montag den Boston-Marathon laufen. Doch aufgrund von Visa-Problemen startet er nun in Hamburg. „Bernard hat hier zweimal gewonnen, deswegen wollte ich dann auch in Hamburg laufen. Wir werden uns sicherlich gegenseitig unterstützen“, sagte Kennedy Kimutai, der zuletzt gute Form zeigte. Anfang März gewann er den Paris-Halbmarathon.
Rebecca Tanui geht mit klaren Zielen beim Haspa Marathon Hamburg an den Start: „Ich möchte gewinnen und eine persönliche Bestzeit laufen“, sagte die 33-jährige Kenianerin, deren persönlicher Rekord bei 2:21:08 Stunden steht. Rebecca Tanui zeigte zuletzt außerordentliche Konstanz im Marathon. Sie gewann drei ihrer fünf Rennen – Venedig in 2023, Kosice in 2024 und Mersin (Türkei) im vergangenen Dezember – und belegte zudem in Wien die Ränge drei (2024) und zwei (2025). „Ich möchte in Hamburg gerne zum ersten Mal unter 2:20:00 laufen und bin optimistisch, dass es klappt“, sagte Rebecca Tanui.
Mit besten Erinnerungen kehrt Marion Kibor nach Hamburg zurück. Hier zeigte die Kenianerin vor drei Jahren ihre bisher beste Marathon-Leistung: Kibor wurde Fünfte und lief mit 2:22:35 ihre aktuelle Bestzeit. „Ich hoffe, dass ich am Sonntag wieder eine Bestzeit in Hamburg laufen kann“, sagte die 31-Jährige. „Ich plane, mit der Spitzengruppe mitzulaufen und will versuchen, eine Zeit von unter 2:20:00 zu erreichen. Ich weiß, dass die Strecke schnell ist.“



