Beim 31. Haspa Marathon Hamburg erwatet uns ein spannender Zweikampf der Äthiopierinnen Meseret Hailu und Meselech Melkamu. Beide Top-Athletinnen wollen in Hamburg zeigen, was sie können, um sich für ihr nationales Olympia-Team zu empfehlen. Dazu müssen sie nicht nur schneller laufen als ihre äthiopischen Kolleginnen, sondern auch möglichst viele namhafte Läuferinnen hinter sich lassen. Deshalb lautet ihr Devise für Sonntag: Zusammenarbeiten bis Kilometer 30, ab dann rennt jede für sich. Die Strecke in Hamburg gilt als schnell, aber als City-Marathon ist sie eben auch etwas anspruchsvoller als andere, wie etwa in Dubai. Das könnte für sie von Vorteil sein, um sich gegen die nationale Konkurrenz abzusetzen und zu zeigen, dass sie überall schnell laufen können. Zudem treten sie in Hamburg in einem starken Feld an. Stimmt das Wetter, ist auch ein neuer Streckenrekord (unter 2:24:12) von einer der beiden möglich.

Während die Titelverteidigerin Meseret die Strecke in Hamburg bereits kennt, bringt die ältere Meselech viel Erfahrung im Marathonlauf mit. Ob sie das zu ihrem Vorteil nutzen kann, wird sich am Sonntag zeigen. Im Interview erzählt Meselech, dass sie sich in bester Form fühlt und für ihre Olympische Hoffnung kämpfen will. Ihr Motto für das Wochenende hat sie sich auf die Brust geschrieben: „Dream, Suffer, Succeed“ steht da auf ihrem T-Shirt.

Hier hört ihr das Interview mit der charmanten Dame aus Äthiopien:

Meselech Melkamu Pre Hamburg Marathon

Foto: Die beiden Top-Favoritinnen Meseret Hailu (links) und Meseret Melchamu (rechts).