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Othmane El Goumri gewinnt vor Samuel Fitwi in Hamburg, Brillian Kipkoech läuft Streckenrekord in Hamburg

Othmane El Goumri hat den 40. Haspa Marathon Hamburg vor Samuel Fitwi gewonnen, während Brillian Kipkoech das Rennen mit einem sensationellen Streckenrekord krönte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Rennens gab es einen marokkanischen Sieger: Othmane El Goumri gewann mit einem Landesrekord von 2:04:24 Stunden vor Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier), der als erster deutscher Läufer seit 1999 wieder einen Podest-Platz im Hamburger Männerrennen erreichte. Vor 27 Jahren war Carsten Eich ebenfalls Zweiter. Bei perfekten Wetterbedingungen lief Samuel Fitwi mit 2:04:45 eine persönliche Bestzeit, die zweitschnellste je gelaufene Zeit eines deutschen Athleten und eine deutsche Jahresbestzeit. Dritter wurde der Kenianer Kennedy Kimutai mit 2:04:56. Ein hervorragendes Debüt lief Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics), der auf Platz 16 nach 2:08:47 im Ziel war. Nie zuvor war ein deutscher Läufer in seinem ersten Marathon schneller.

Die größte Überraschung im Eliterennen gelang Brillian Kipkoech: Die Kenianerin stürmte zu einem 2:17:05-Streckenrekord und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um fast sieben Minuten. Ihre favorisierte Landsfrau Rebecca Tanui wurde Zweite mit 2:18:25 vor der Äthiopierin Kasanesh Ayenew, die nach 2:19:39 im Ziel war. Schnellste deutsche Läuferin war Tabea Themann (Hamburg Running) auf Rang acht in 2:30:32.

Die Rekordzahl von 20.000 Marathonläufern hatte sich für die 40. Auflage des Haspa Marathon Hamburg angemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, registrierten die Veranstalter für das Jubiläumsrennen sogar 46.000 Meldungen. Auch das ist eine Rekordzahl.