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Haftom Welday – auf dem Weg nach Paris

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Haftom Welday – schon die vor seiner Laufkarriere liegende Vita liest sich (teilweise ambivalent) beeindruckend: als 24-Jähriger floh Haftom aus der Region Tigray in Nordäthiopien nach Deutschland. Zunächst lebte er in Pattensen bei Hannover und begann auch erst dort intensiv mit dem Laufsport. 2021 zog er mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Hamburg und wurde hier bereits ein knappes Jahr später eingebürgert.

Seinen ersten Marathon Wettkampf absolvierte er 2021 – mit 31 Jahren – in Berlin in respektablen 2:13:47 Std., ein Jahr später markierte er an gleicher Steller eine persönliche Bestzeit von 2:09:06 Std,Stunden mit Gesamtrang 11 und war zudem bester Deutscher. Bei seinem dritten Marathon, dem Haspa Marathon Hamburg, wollte Haftom vor heimischen Publikum in Hamburg am 24. April zeigen, “was er drauf hat”, musste allerdings im Schlussabschnitt dem hohen Tempo der Spitzengruppe Tribut zollen und abreißen lasse. Am Ende stand ein für ihn halb enttäuschender, halb zufriedenstellender achter Platz nach 2:09:40 Std. zu Buche.

Seit November 2022 gehört Haftom dem DLV-Bundeskader an. Hierüber wurde er jüngst für den Marathon bei der Leichathletik WM in Budapest nominiert und sollte hier gar niemanden enttäuschen. Als bester Deutscher belegte er Platz 15 nach 2:11:25 Std, bei seinem erst vierten Marathon Wettkampf überhaupt.

Im MHV Kurz-Interview gibt Haftom einen Rück- sowie Ausblick auf die letzten und kommenden Monate seiner Marathon Karriere:

MHV: Was ist dir vom Haspa Marathon Hamburg 2023 in Erinnerung geblieben?
Haftom: Hamburg war sehr hart. Ich bin das Rennen sehr schnell angegangen, bin lange vorn mitgegangen. Am Ende habe ich den Preis für das extreme Anfangstempo und die Hitze zahlen müssen und musste abreißen lassen. Ich habe in Hamburg meine Grenzen ausgetestet. Das war eine wichtige Erfahrung.

Inwieweit hat dies deine Strategie für deinen Start beim WM Marathon beeinflusst?
Hamburg hat mir meine Schwächen aufgezeigt. Ich habe daraus gelernt und in der Vorbereitung auf die WM in Budapest mein Training etwas umgestellt und vor allem mehr lange Ausdauerläufe absolviert. Das hat sich in Budapest ausgezahlt.

Mit wem hast du dich in Sachen Rennstrategie und ggf. auch Training vor der WM abgestimmt?
Neben meinem Trainer Getamesay Mokka Dana hat mich vor allem Tadu Abate beraten, der Sieger des Haspa Hamburg Marathon 2019. Ihm verdanke ich sehr viel – Tadu ist mein Lehrer!

Wie sehr hat es dich beflügelt, auch für die Farben Schwarz-Rot-Gold zu starten?
Es war lange mein Traum, für Deutschland an den Start zu gehen. In Budapest hat sich dieser Traum erfüllt. Das hat mich sehr bewegt und ich war sehr stolz darauf, Teil des deutschen Teams zu sein.

Olympia in Paris war und ist dein erklärtes Ziel. Wirst du auf dem Weg dorthin noch einen weiteren Marathonwettbewerb bestreiten?
Meine nächste Station ist der Valencia Marathon Anfang Dezember. Dort werde ich die Olympianorm-Norm angreifen. Ich bin jetzt ein paar Wochen in Hamburg bei meiner Familie und gehe dann wieder nach Äthiopien, um mich in der Höhe vorzubereiten. Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass ich in Valencia die Olympianorm unterbieten kann. In Paris 2024 werde ich die Latte wieder ein Stück höher legen. Mein Ziel ist es, dort besser abzuschneiden als bei der WM in Budapest..

Vielen Dank, alles Gute und auf bald!

Training richtig planen

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Ab sofort stellen wir euch in circa 14-tägigen Abständen Themen und Inhalte rund ums Laufen vor, von denen wir meinen, dass sie wichtig, nützlich, interessant und vielleicht auch spannend für viele von euch sind. Die Inhalte stammen sämtlich – wenn nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet – von den Lauf- und Trainingsexpertinnen und -experten sowie Redakteurinnen und Redakteuren von Runner´s World Deutschland.

Wir freuen uns sehr über diese besondere Art der Kooperation und hoffen, euch damit in eurem persönlichen Laufkosmos ein bisschen unterstützen zu können.

Los geht´s mit dem Thema “Trainingsplanung und Periodisierung

Bernard Koech markiert neuenStreckenrekord – Dorcas Tuitoek läuft zweitschnellste Hamburg-Zeit

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Mit einem Streckenrekord von 2:04:09 hat der Kenianer Bernard Koech den Haspa Marathon Hamburg gewonnen, während der Europameister Richard Ringer (LC Rehlingen) mit einem starken sechsten Platz als bester kontinentaler Läufer für das deutsche Highlight sorgte. Mit seiner Zeit von 2:08:08 blieb Ringer knapp unter der Olympianorm für die Spiele 2024 in Paris und wurde in Hamburg zum zweitschnellsten deutschen Läufer aller Zeiten. Zweiter wurdeJoshua Belet (Kenia) mit einer Zeit von 2:04:33, Platz Drei sicherte sich mit Martin Kosgei in 2:06:18 ein weiterer Kenianer.

Bei den Frauen siegte die Kenianerin Dorcas Tuitoek in hochklassigen 2:20:09, der zweitschnellsten je in Hamburg gelaufenen Zeit. Zweite wurde die lange führende Tiruye Mesfin (Äthiopien) in 2:20:18. Auf den dritten Platz lief Stella Chesang aus Uganda. Sie erreichte mit 2:20:23 ein sehr gutes Debüt und stellte auf Anhieb einen Landesrekord auf. Überraschend stark lief Fabienne Königstein (MTG Mannheim), die als Achte mit 2:25:48 ihre persönliche Bestzeit deutlich unterbot, unter der Olympianorm blieb und eine deutsche Jahresbestzeit aufstellte.

Knapp 12.000 Läuferinnen und Läufer hatten sich für den Marathonwettbewerb am Sonntag angemeldet. Die Wettbewerbe Halbmarathon, Marathon Staffel sowie den Nachwuchslauf Das Zehntel am Vortag hinzugerechnet, waren am Wochenende gut 30.000 Aktive registriert. „Wir haben das letzte Jahr sogar noch getoppt. Es herrschten optimale Bedingungen und trotz eines vergleichsweise etwas dünneren Elitefeldes haben wir nun einen Streckenrekord –ich bin ehrlich gesagt, überrascht und sehr erfreut“, sagte Chef-Organisator Frank Thaleiser.

Bei fast optimalen Temperaturen um die 12 Grad Celsius zeichnete sich bei den Männern schon zu Beginn ein spannendes Rennen ab. Nach dem Start bildete sich eine Spitzengruppe von insgesamt 13 Läufern, die in der Form bis einschließlich Kilometer 27 zusammenblieb. Die Halbmarathon-Marke war nach 62:32Minutenpassiert, was zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu langsam war für einen Streckenrekord. Ab Kilometer 27 erhöhte sich das Tempo in der Spitzengruppe jedoch deutlich und die drei Kenianer Bernard Koech, Martin Kosgei und Joshua Belet konnten sich aus der Gruppe lösen und absetzen. Kurz vor Kilometer 35 (1:42:55) fiel Martin Kosgei zurück. Kurz danach fiel dann eine Vorentscheidung, als Bernard Koech seinen Landsmann Joshua Belet hinter sichließ. Fortan lief er im Alleingang in Richtung Ziellinie. Mit einer starken Zeit von 2:04:09 gewann der KenianerKoech den Haspa Marathon Hamburg 2023 und verbesserte damit den bisherigen Streckenrekord, den erst im letzten Jahr Cybrian Kotut (Kenia) mit 2:04:47 aufgestellt hatte, um 38 Sekunden. Der 35-jährige Sieger stellte damit exakt seine persönliche Bestzeit ein. Zweiter wurde Joshua Belet der in 2:04:33 ebenfalls noch unter dem bisherigen Kursrekord blieb. Auf Platz drei lief sein Landsmann Martin Kosgei nach 2:06:18 ins Ziel. Der mitfavorisierte Daniel do Nascimento (Brasilien) erreichte Platz vier mit 2:07:06. „Ich bin ein gutes Rennen gerannt, wusste aber auch, dass ich meine persönliche Bestzeit wohl unterbieten muss, um zu gewinnen “, sagte Bernard Koech. „Ich habe vor dem Rennen oft mit Eluid Kipchoge gesprochen und er hat mir Tipps zur Strecke gegeben“, sagte der Kenianer. Kipchoge hatte in Hamburg 2013 seinen Debüt-Marathon gewonnen.

Auch in seinem fünften Marathon zeigte Richard Ringer eine überzeugende Leistung und lief als Sechster ein weiteres solides Rennen. Mit seiner Zeit von 2:08:08 steigerte er sich um 41 Sekunden und blieb zwei Sekunden unter der internationalen Olympia-Norm. In der ewigen nationalen Rangliste steht nur der deutsche Rekordler Amanal Petros (SCC Berlin/2:06:27) vor ihm. Richard Ringer lief lange eher defensiver ein gutes Stück hinter der Spitzengruppe mit und konnte nach einer Halbmarathonzeit von 64:05 Minuten sein Tempo in der zweiten Hälfte des Rennens halten. Hingegen war Haftom Welday (Hamburger Laufladen) sehr mutig, vielleicht auch etwas übermotiviert in der Spitzengruppe mitgelaufen. Seine Zwischenzeiten lagen dadurch lange deutlich unter dem deutschen Rekord. Doch Welday konnte dieses Tempo nicht halten und brach rund zehn Kilometer vor dem Ziel ein. Nachdem ihn Richard Ringer zwei Kilometer vor dem Ziel überholt hatte, belegte er am Ende in 2:09:40 Rang acht. „Das Rennen lief für mich genau nach Plan. Mein Pacemaker hat seinen Job sehr gut gemacht“, sagte Richard Ringer. „Am Ende hatte ich fast das gleiche Gefühl wie bei der EM.”

Im Rennen der Frauen setzte sich die favorisierte Tiruye Mesfin (Äthiopien) wie erwartet schon frühzeitig ab. Mit einer Halbmarathonzeit von 69:46 blieb sie allerdings unter den eigenen Erwartungen. Ihr Ziel war ursprünglich ein Angriff auf den angekündigt und lag bereits klar außerhalb des Streckenrekordes von 2:17:23. Bis Kilometer 35 konnte Tiruye Mesfin ihren Vorsprung auf eine vierköpfige Gruppe auf knapp eine Minute ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt sah es danachaus, als ob die Äthiopierin das Rennen souverän gewinnen würde, doch sie brach ein und stürzte dann auch noch auf dem letzten Kilometer. 300 Meter vor dem Ziel lief die Kenianerin Dorcas Tuitoek an ihr vorbei und gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 2:20:09. Tiruye Mesfin (2:20:18) wurde schließlich Zweite, Stella Chesang (2:20:23) folgte auf Platz Drei. „Die Strecke ist flach und gut für Rekorde. Ich dachte, ich könnte hier 2:20 laufen, war aber überrascht, dass ich gewonnen habe“, sagte Dorcas Tuitoek im Anschluss. Für eine Überraschung sorgte Fabienne Königstein (MTG Mannheim), die als Achte mit 2:25:48 ihre bisherige persönliche Bestzeit (2:32:35) um fast sieben Minuten verbesserte. Nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 1:12:41 konnte sie ihr Tempo fast halten. Königstein, die nach einer Babypause ihren ersten Marathon seit 2018 lief, ist nunmehr die sechstschnellste deutsche Läuferin aller Zeiten. „Ich bin das Rennen so mutig wie möglich angegangen, denn das ist mein Laufstil. Ich hatte für dieses Rennen kaum Marathon-Vorbereitung, wodurch natürlich die Erwartungshaltung in Zukunft noch größer werden wird“, sagte die 30-Jährige. „Es ist besser gelaufen, als ich mir je erträumt hatte. “

Im Jedermannrennen waren mit Zielschluss 8.700 Marathonläuferinnen und Läufer sowie 5.900 Staffelteilnehmerinnen und -teilnehmer über die Ziellinie gelaufen. Zuvor hatten knapp 3.600 Halbmarathonläuferinnen und -läufer den Halbmarathon erfolgreich beendet.

Am Montag, 24. April startet die Online-Anmeldung zum 38. Haspa Marathon Hamburg.

Der Termin hierfür datiert auf den 28. April 2024.

Top-Favoritin Tiruye Mesfin kündigt Streckenrekord-Jagd an

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für das hochkarätig besetzte Eliterennen des 37. Haspa Marathon Hamburg kündigt sich bereits drei Tage vor der Veranstaltung ein spannender Rennverlauf an.
Nur ein Jahr nach dem sensationellen Streckenrekord der Äthiopierin Yalemzerf Yehualaw, die das Rennen 2022 in 2:17:23 Stunden gewonnen und damit auch einen inoffiziellen Debüt-Weltrekord aufgestellt hatte, könnte auch diese Marke schon wieder fallen. Ihre Landsfrau Tiruye Mesfin, die am Sonntag als große Favoritin an den Start geht, kündigte während der heutigen Pressekonferenz eine Jagd auf die Hamburger Bestzeit an. Bei den Männern will sich der brasilianische Südamerika-Rekordler Daniel do Nascimento, der vor einem halben Jahr beim New York-Marathon auf spektakuläre Weise scheiterte, mit einem starken Rennen zurückmelden.
Zum zweiten Mal in Folge könnten die Frauen für das spitzensportliche Highlight in Hamburg sorgen. „Ich bin in sehr guter Form und die Vorbereitung lief bestens. Daher möchte ich am Sonntag den Streckenrekord angreifen. Das Minimalziel ist eine persönliche Bestzeit“, sagte die erst 20-jährige Tiruye Mesfin, die im vergangenen Dezember bei ihrem Marathon-Debüt in Valencia auf Anhieb eine Weltklassezeit von 2:18:47 Stunden erreichte. Die Äthiopierin möchte die schnelle Strecke nutzen und könnte sich – trotz der enorm starken nationalen Konkurrenz im Kampf um die drei Olympia-Startplätze – für Paris 2024 zumindest ins Gespräch zu bringen. „Mein Plan ist es, am Sonntag die erste Hälfte in 68:00 Minuten zu laufen“, sagte Tiruye Mesfin, die damit Kurs nehmen würde auf eine 2:16er-Weltklassezeit. „Das würde für Olympia wohl immer noch nicht reichen, aber ich habe ja dann noch Zeit, um mich noch weiter zu verbessern.“
Leichter wird die Olympia-Qualifikation sicherlich für Stella Chesang, da in Uganda die Konkurrenz längst nicht so groß ist wie in Äthiopien. „Ich möchte zunächst ganz vorne mitlaufen und dann sehen, was möglich ist“, sagte Stella Chesang vor ihrem Marathon-Debüt. Während für sie der ugandische Landesrekord von 2:23:13 Stunden ein Ziel sein könnte, jagt Giovanna Epis die italienische Bestzeit. Mit ihrem persönlichen Rekord von 2:23:54 ist sie nur zehn Sekunden von dem Landesrekord entfernt.
Vor einem Jahr überraschte Daniel do Nascimento in Seoul mit einem Südamerika-Rekord von 2:04:51. Damit fehlen ihm nur vier Sekunden zum Hamburger Streckenrekord, den Cybrian Kotut vor einem Jahr aufstellte. Während der Kenianer ebenso wie die beiden Äthiopier Mule Wasihun und Muktar Edris verletzungsbedingt am Sonntag nicht starten kann, will sich Daniel do Nascimento auf der schnellen Strecke zurückmelden.

Im November erlebte der Brasilianer einen regelrechten Knock-out beim New York-Marathon. Nachdem der 24-Jährige der hochkarätigen Konkurrenz mit einem Weltrekordtempo davongestürmt war, brach er zehn Kilometer vor dem Ziel zusammen und lag von Krämpfen geplagt auf dem Straßenpflaster. „Das war nicht die beste Strategie, ich habe in New York einen Fehler gemacht. Nach 30 Kilometern wurde mir schlecht, ich bekam Magenprobleme“, erzählte Daniel do Nascimento. „Ich werde am Sonntag intelligenter laufen und das Rennen dieses Mal sicher beenden. Marathon ist ein bisschen wie eine Ehe – es gibt schwierigere und leichtere Zeiten.“ Eine Weltrekordjagd wird Daniel do Nascimento in Hamburg nicht starten, aber er will eine Bestzeit erreichen und könnte dann auch den Streckenrekord brechen. 

Eliteläufer mit persönlichen Bestzeiten

 

MÄNNER:

Bernard Koech KEN 2:04:09

Tsegaye Kebede ETH 2:04:38

Daniel do Nascimento BRA 2:04:51

Martin Kosgei KEN 2:06:41

Masresha Bere ETH 2:06:44

John Langat KEN 2:07:11

Henok Tesfay ERI 2:07:12

Joshua Kemboi KEN 2:08:09

Daniel Mateo ESP 2:08:22

Richard Ringer GER 2:08:49

Martin Musau UGA 2:09:04

Haftom Welday GER 2:09:06

Derlys Ayala PAR 2:10:11

Jeisson Suarez COL 2:10:51

Ernesto Zamora URU 2:11:26

Andy Buchanan AUS 2:12:23

Arttu Vattulainen FIN 2:13:29

Joshua Belet KEN Debüt

Moses Koech KEN Debüt

Demeke Tesfaye ETH Debüt

Simon Debognies BEL Debüt

 

FRAUEN:

Tiruye Mesfin ETH 2:18:47

Sintayehu Tilahun ETH 2:22:19

Giovanna Epis ITA 2:23:54

Dorcas Tuitoek KEN 2:24:54

Marion Kibor KEN 2:25:15

Kumeshi Sichala ETH 2:26:01

Tsigie Haileslase ETH 2:27:08

Paolo Bonilla ECU 2:27:38

Obse Abdeta ETH 2:27:47

Rosa Chacha ECU 2:28:17

Zenebu Bihonzg ETH 2:28:59

Katja Goldring USA 2:29:01

Tereza Hrochova CZE 2:29:06

Molly Grabill USA 2:29:17

Loreta Kancyte LTU 2:30:48

Fabienne Königstein GER 2:32:35

Tabea Themann GER 2:33:51

Stella Chesang UGA Debüt

Mekdes Woldu FRA Debüt

Mary Granja ECU Debüt

Text: Jörg Wenig / Race News Service

Hochkarätiges Frauen Elitefeld erwartet

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Hamburg wird nach dem fulminanten Vorjahressieg der Äthiopierin Yalemzerf Yehualaw, die bei ihrem Marathon Debüt in der Hansestadt etliche Rekorde brach, erneut zur Bühne schneller internationaler Top-Läuferinnen. In diesem Jahr führt Yehualaws Landsfrau Tiruye Mesfin die Startliste des Elitefeldes der Frauen an. Mit 20 Jahren ist die Äthiopierin zwei Jahre jünger als Yalemzerf Yehualaw bei ihrem Siegeslauf in Hamburg. Mesfin konnte zwar bislang keinen Marathon Wettkampfsieg verbuchen, jedoch darf ihre persönliche Bestzeit von 2:18:47 Stunden, mit der sie im Dezember 2022 Sechste im Valencia Marathon wurde, mit Recht als Weltklassezeit eingeordnet werden. Mit dieser Referenz ist sie zudem die schnellste Marathonläuferin, die je in Hamburg an den Start gegangen ist.

Als stärkste Konkurrentin von Tiruye Mesfin wird deren Landsfrau Sintayehu Tilahun auf Platz Zwei der Startliste geführt. Die mit 23 Jahren ebenfalls noch sehr junge Athletin gilt auf internationaler Bühne als Novizin mit großer Zukunft. Mit ihrer Bestzeit von 2:22:19 Stunden wurde sie exakt vor einem Jahr beim Mailand Marathon Zweite.

Mindestens zum erweiterten Favoritenkreis zählt die 26-jährige Stella Chesang. Die Uganderin wird am 23. April in Hamburg ihr Marathon-Debüt geben und hat neben diversen nationalen Rekorden eine Halbmarathonbestzeit von 68:11 Minuten im Gepäck. Jüngst überzeugte sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Bathurst, Australien über 10 Kilometer und zuvor beim 10 Kilometer Straßenlauf in Valencia, jeweils mit Top Ten Platzierungen. Mit einem Podiumsplatz in Hamburg könnte Stella Chesang auch einen neuen ugandischen Marathonrekord, der aktuell bei 2:23:13 Stunden steht, markieren.

Aus Venedig stammt die an Top drei gesetzte Italienerin Giovanna Epis. Die 34-jährige Athletin bestritt ihren ersten Wettkampf bereits im Alter von 16 Jahren. Ihr Marathondebüt sollte elf Jahre später beim Florenz Marathon 2015 folgen, den sie nach 2:39:28 Stunden und Rang fünf erfolgreich beendete. In den Jahren danach steigerte sie sich stetig. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit belohnte sie sich jüngst beim Valencia Marathon im Dezember 2022 mit 2:23:54 Stunden. Für den Haspa Hamburg Marathon hat Giovanna Epis eine Aufwertung des aktuellen italienischen Landesrekords von 2:23:44 Stunden im Visier.

Auf sehr gutem Hamburg Kurs liegt die diesjährig einzige deutsche Top-Läuferin Tabea Themann. Die 30-jährige Hamburger Marathon Meisterin hatte sich bis zuletzt über Wochen im Höhentrainingslager im kenianischen Iten vorbereitet. Zudem sorgte sie jüngst mit einer starken Leistung beim Berliner Halbmarathon für die Bestätigung ihrer sehr guten Form.

Für die Jedermann Wettbewerbe Marathon und Marathon Staffel ist die Online-Anmeldung in der Nachmeldekategorie (Marathon: 118,-€, Staffel: 185,-€) noch bis 16. April möglich.

Insgesamt werden zur 37. Ausgabe von Deutschlands größtem Frühjahrsmarathon am Sonntag, 23. April 2023 über 30.000 Läuferinnen und Läufer erwartet.

Anmeldung Marathon

Anmeldung Staffel

 

Vorjahressieger Cybrian Kotut kehrt nach Hamburg zurück

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Cybrian Kotut, Sieger des letztjährigen Haspa Marathon Hamburg, tritt am 23. April erneut bei Deutschlands größtem Frühjahrsmarathon an. Der Kenianer hatte im Vorjahr nach 2:04:47 Stunden den bis dahin rund neun Jahre währenden Hamburger Streckenrekord von Marathon Superstar Eliud Kipchoge um 43 Sekunden verbessert. Gleichzeitig markierte er damit eine neue persönliche Marathon Bestzeit. Schon im letzten Jahr traf der 30-jährige Kotut in Hamburg auf schnelle Mitstreiter. Selbst der Viertplatzierte konnte die damalige Bestmarke von 2:05:30 Stunden unterbieten. Ähnliche starke und interessante Konkurrenz erwartet den Kenianer auch in diesem Jahr. Der Äthiopier Mule Wasihun kommt mit einer persönlichen Bestzeit von 2:03:16 Stunden in die Hansestadt und ist damit der schnellste Läufer, der je auf einer Hamburger Marathon Startliste stand. Daneben gibt sein Landsmann Muktar Edris am 23. April sein Marathon Debüt. Der 29-jährige kommt als 5.000-Meter-Weltmeister von 2017 und 2019 nach Hamburg und hat sein Talent für Straßenläufe bereits beim Halbmarathon in Valencia 2021 mit einer Weltklassezeit von 58:40 Minuten unter Beweis gestellt. 
Zudem kehren mit Workineh Tadese und Martin Musau zwei bekannte Gesichter in die Hansestadt an der Elbe zurück. Der Äthiopier Tadese lief im letzten Jahr als Dritter durch das Ziel auf der Karolinenstraße. Der Ugander Musau gewann 2021 den unter Corona Bedingungen ausgetragenen Haspa Marathon Hamburg.
“Nach der Verpflichtung von Europameister Richard Ringer und dem Hamburger Haftom Welday wächst das Männerfeld um weitere schnelle Jungs. In Kooperation mit unserer Athletenagentur Global Sports Communication konnten wir so auch für dieses Jahr ein Weltklassefeld zusammenstellen, das erneut ein spannendes und schnelles Rennen verspricht. Wir freuen uns zudem auf große Namen bei den Frauen“, erklärt Cheforganisator Frank Thaleiser.
Informationen zu namhaften internationalen Athletinnen folgen bis Ende März. 
Für das Jedermannrennen sind noch Anmeldungen in den Wettbewerben Marathon und Marathon Staffel bis 23. März möglich.

Achtung “Zehntel” Kids! Jetzt für Kids Race beim Halbmarathon Hamburg Wandsbek anmelden!

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Wer keinen Startplatz mehr für die ausverkauften Zehntel Grundschulläufe ergattern konnte, muss nicht ein ganzes Jahr auf die nächste Chance warten. Am Sonntag, 17. September 2023 startet ein weiterer Nachwuchslauf vor attraktiver Hamburger Kulisse. Das Kids Race im Rahmen des PSD Bank Halbmarathon Hamburg. Start & Ziel des Laufs für 5- bis 16-jährige liegen auf der Wandsbeker Marktstraße. Dazwischen geht es auf 2,1 Kilometern rund um das Wandsbek Quarree.

Streckenführung

Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.halb-marathon.hamburg

Das Zehntel: Grundschulläufe ausgebucht!

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Gut zwei Wochen nach Anmeldestart sind sämtliche 7.000 Startplätze für die Zehntel Grundschulläufe im Rahmen des Haspa Marathon Hamburg 2023 verbucht. Für den Lauf der weiterführenden Schulen (Klassenstufe 5-12) ist gut die Häflte des hier zur Verfügung stehenden Kontingents von 3.000 Startplätzen vergeben. Somit haben sich über 8.500 Schülerinnen und Schüler zu Deutschlands größtem Kinder- und Jugendlauf gemeldet. Dieser feiert am Sonnabend, 22. April sein 25-jähriges Bestehen.

Zur Zehntel Homepage

Tabea Themann und Haftom Welday starten am 23. April im Eliterennen

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Die 30-jährige Wahlhamburgerin Tabea Themann und der 32-jährige gebürtige Äthiopier Haftom Welday, der seit 2021 ebenfalls in der Hansestadt lebt und seit dem letzten Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, gaben dies heute im Rahmen einer Videokonferenz bekannt. Themann bereitet sich aktuell im Höhentrainingslager (2.400m) im kenianischen Iten auf Deutschlands größten Frühjahrsmarathon vor. Welday trainiert ebenfalls in großer Höhe in der Region Burayu nahe Äthiopiens Hauptstadt Addis Abbeba.

Tabea Themann sorgte zuletzt sportlich für Aufsehen, als sie beim Marathon im spanischen Valencia als zweitschnellste Deutsche nach 2:33:51 Stunden ins Ziel kam. Damit unterbot sie deutlich ihre bisherige Marathon Bestzeit von 2:40:45 Stunden, mit der sie beim letztjährigen Haspa Marathon Hamburg Hamburger Meisterin geworden war. Mit der deutlich verbesserten persönlichen Bestzeit schob sie sich zudem auf Platz 8 in der aktuellen Deutschen Bestenliste. Dabei schaut die Athletin in für sie realistischen Schritten nach vorn: „Die Titelverteidigung in Hamburg ist mein erklärtes Ziel, der Weg dahin sollte allerdings definitiv besser laufen als im Vorjahr, als ich unterwegs zwischenzeitlich gehen musste. Dies sehe ich schon als Verpflichtung gegenüber dem heimischen Publikum, das einen hier einfach sensationell pusht.“

Für Haftom Welday, soll der Start beim Haspa Marathon Hamburg, seine dritte Marathonteilnahme insgesamt, international wegweisend sein: “Ich möchte am 23. April in meiner Heimatstadt so erfolgreich wie möglich laufen und richte mein Training aktuell komplett danach aus. Wenn ich am Ende die Olympianorm unterbiete und damit meine Chancen auf Paris 2024 steigen, bin ich sehr, sehr glücklich.” Die deutsche Norm für die Teilnahme am Olympischen Marathon liegt derzeit für Männer bei 2:08:10 Stunden.

Auch in den Breitensportwettbewerben des in drei Monaten stattfindenden Haspa Marathon Hamburg geht es merklich nach vorn. Aktuell sind über alle drei Wettbewerbe – Marathon, Halbmarathon und Marathon Staffel – 19.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeldet. Der Halbmarathon ist ausgebucht, für den Marathon (Startgebühr: 108,-€) und die Marathon Staffel (165,-€) ist die Online-Anmeldung zunächst noch bis 23. März geöffnet.

Im Nachwuchswettbewerb Das Zehntel, dem Lauf für Kinder und Jugendliche, sind gut 5.500 von insgesamt 10.000 Startplätzen verbucht. Die Anmeldung hierzu läuft seit dem 16. Januar 2023.

Insgesamt werden am Sonntag, 23. April 2023 bis zu 30.000 Läuferinnen und Läufer zur 37. Ausgabe von Deutschlands größtem Frühjahrsmarathon erwartet.

Jetzt Teilnehmershirt 2023 sichern!

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Es ist neben der Finishermedaille eines der wichtigsten Aushängeschilder fast jeder namhaften Laufveranstaltung: das offizielle Teilnehmershirt. Über Beide wird nicht selten leidenschaftlich diskutiert: “zu groß, zu klein, zu schwer, zu leicht, zu grell, zu blass, zu schrill, zu Mainstream!” oder auch einfach: “Stark, Top, Klasse!”

Völlig klar, dass sich Jedermanns Geschmack nie zu 100 Prozent treffen lässt. Mit unserem Ausrüster ASICS haben wir uns dieses Jahr wieder richtig ins Zeug gelegt, um euer Teilnehmershirt möglichst individuell und originell zu gestalten. Wir hoffen, ihr seid genauso begeistert wie wir!

Das Shirt kann im Rahmen der Anmeldung für 31,-€* mitbestellt werden. Bereits gemeldete Teilnehmern:innen (alle Wettbewerbe) können das Teilnehmershirt ganz einfach nachbestellen (Infos s.u.). Eine Bestellung ist nur in Verbindung zum jeweiligen gebuchten Wettbewerb möglich.

Das Marathonshirt und das Halbmarathonshirt ist jeweils als für Damen (Gr. XS-S-M-L-XL) und Herren (Gr. XS-S-M-L-XL-XXL) verfügbar. Für die Marathon Staffel ist eine Unisex Variante (XS-S-M-L-XL-XXL) im Angebot.

*Achtung Staffel-Teilnehmer:innen!
Bei geschlossener Buchung von 4 Shirts für das gesamte Staffel-Team gibt es das Paket zum Vorteilspreis von 112,- statt 124,- Euro. Wichtig! Bitte für alle 4 Shirts die jeweilig benötigte Größe (Unisex) angeben.

Wer als bereits gemeldete:r Teilnehmer:in ein Shirt nachbestellen möchtet, sendet uns bitte eine Nachricht über unser Kontaktformular, unter Angabe der Buchungs-Nr. und der gewünschten Shirtgröße.

Die Ausgabe sämtlich bestellter Shirts erfolgt am Ausgabestand im Rahmen der Marathon Hamburg Expo 2023.

Let’s Run Hamburg!
#Nothingfeelsbetter
#runtheblueline