
Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg? Am 31. Mai 2026 liegt die Entscheidung darüber in den Händen aller Hamburgerinnen und Hamburger. Dann stimmt die Stadt über ihre Bewerbung ab. Die Briefwahl ist bereits ab Ende April 2026 möglich.
Hamburg bringt als Sportmetropole bereits viel Erfahrung in der Ausrichtung internationaler Großveranstaltungen mit, etwa durch den Haspa Marathon Hamburg, den Ironman oder die Cyclassics. An diese Tradition knüpft die geplante Olympiabewerbung an und setzt dabei bewusst auf ein modernes und nachhaltiges Konzept.
Die Stadt Hamburg erklärt dazu: „Es wird nichts neu gebaut nur für Olympia. Die Wettkämpfe finden überwiegend in bestehenden Sportstätten statt (78 Prozent). 22 Prozent werden temporär errichtet und anschließend teilweise in Hamburger Stadtteilen weitergenutzt. Das Olympische und Paralympische Dorf zieht in die bereits geplante ‚Science City Hamburg Bahrenfeld‘ ein. Investiert wird nur dort, wo ein langfristiger Mehrwert entsteht. Zum Beispiel in den Ausbau der Infrastruktur: Hamburg will zur barriereärmsten Metropole Deutschlands werden.“
Neben sportlichen Impulsen erhofft sich die Stadt auch wirtschaftliche Effekte sowie eine stärkere internationale Sichtbarkeit. Gleichzeitig soll ein stadtweites Festival entstehen, das Menschen zusammenbringt und den Sport noch stärker im Alltag vieler Hamburgerinnen und Hamburger verankert.
Frank Thaleiser, Geschäftsführer des Haspa Marathon Hamburg, betont: „Hamburg zeigt seit Jahren, wie leistungsfähig und begeisternd Sportgroßveranstaltungen sein können. Die Olympischen und Paralympischen Spiele wären eine große Chance für die Stadt. Umso wichtiger ist es, dass die Hamburgerinnen und Hamburger am 31. Mai selbst darüber entscheiden.“
Alle Informationen zur Olympia-Bewerbung und zum Referendum findet ihr auf der offiziellen Seite der Stadt.



